Krisenvorsorge was braucht man?

Was du für die Krisenvorsorge brauchst.

Warum solltest du Vorsorge betreiben?

Wir fühlen uns in Deutschland sicher und denken Vorsorge für eine Krise ist unnötig und wenn doch mal etwas passiert, dann hilft der Staat mit seinem Zivilschutz. Unter Zivilschutz versteht man alle nicht-militärischen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung. In die Vorsorge sind bekannte Organisationen wie das DRK, die Johanniter-Unfall-Hilfe, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, der Arbeiter-Samariter-Bund, der Malteser Hilfsdienst und die Gesellschaft für den Zivilschutz in Berlin e.V. mit einbezogen. Wenn allerdings bekannt wird, dass es einen Störfall, welcher Art auch immer gibt, der das normale Leben ein paar Tage außer Kraft setzt, bricht schnell Panik aus. Da ist es gu,t wenn Sei Krisenvorsorge getroffen haben und einen Notvorrat Ihr eigen nennen.

1. Ein Vorrat an Notnahrung

Krisenvorsorge LebensmittelNahrung fällt den meisten Menschen zuerst ein, wenn Sie an die Krisenvorsorge und einen Notvorrat denken. Was ist bei der Lagerung von Nahrung zu beachten. Vorab, der Gefrierschrank fällt aus, da es bei einer Krise immer zu einem Stromausfall kommen könnte. Es gibt einige Lebensmittel, die sich äußerst gut zur Bevorratung eignen. Welche davon geschmacklich etwas für Sie sind, müssen Sie selber entscheiden. Getrocknete Hülsenfrüchte sind haltbar, proteinreich und nahrhaft. Getreide und Reis sind lange haltbar, solange keine Feuchtigkeit daran kommt. Hafer und Haferflocken sind nicht nur haltbar, sondern auch gute Energiespender.

H-Milch ist grundsätzlich gut zur Vorsorge geeignet, da Sie sehr lange haltbar ist. Wenn Sie dafür sorgen, dass sich Ihr Notfallvorrat immer dreht, also regelmäßig erneuert, ist H-Milch ok. Sie sollten aber auf jeden Fall auch Milchpulver haben. Das ist unbegrenzt haltbar und wird mit Wasser in Milch verwandelt. Mehl ist lange haltbar, es wäre allerdings besser, das Mehl frisch aus Getreide zu mahlen, wenn es gebraucht wird. Trockenobst, lange haltbar und geschmacklich abwechslungsreich.

Ein guter Energiespender, der problemlos jahrzehntelang hält, gut schmeckt und vielseitig einsetzbar ist: Honig. Pflanzenöl, ist auch ranzig essbar. Gewürze halten ewig, sie verlieren höchstens Aroma. Salz hält ewig und wird zum Würzen wie zum Haltbarmachen benötigt. Hier könnte man sogar auf Meersalz in Säcken zurückgreifen. Konserven sind grundsätzlich gut, je höherwertig die Konserve um so länger ist sie haltbar, auch Jahre und Jahrzehnte über das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus.

Mehr Vorsicht ist bei Fertiggerichten und Suppen geboten, hier kann relativ viel Wasser enthalten sein. Besser Sie greifen hier auf Fertigsuppen zurück. Alles was auf Omas Art und Weise eingekocht wurde hält sich lange, allerdings sind die Glasbehälter zerbrechlich und müssen dunkel stehen. Es gibt noch interessante Artikel, die nicht überlebensnotwendig sind, aber deswegen kann man Sie trotzdem perfekt zur Krisenvorsorge nutzen. Im Outdoor- und Expeditionsbedarf gibt es viele Lebensmittel und Gerichte, die durch Wasserentzug haltbar gemacht wurden. Vielleicht freuen Sie sich irgendwann mal über so etwas.

Produkte, über die sich die Fachleute streiten, sind die Genussmittel. Dazu zählen Tee und Kaffee, sowie Tabak und Spirituosen und auch Schokolade. Eingefleischte Prepper sehen das eher so, dass jedem in der Krise ein Genussmittel guttut. Außerdem können Sie Genussmittel hervorragend zum Tauschen benutzen. Ältere Leute werden die Tauschgeschäfte noch aus Nachkriegszeiten kennen.

Notnahrung



2. Wasser ist ein wichtiger Notvorrat.

Krisenvorsorge TrinkwasserWas viele nicht bedenken, Wasser ist lebenswichtig. Sie kommen locker zwei Wochen und länger ohne Nahrung aus, aber nur ein paar Tage ohne Wasser. Natürlich wäre es perfekt für Ihre Krisenvorsorge, wenn Sie Zugang zu einer Frischwasserquelle hätten. Das wird aber den wenigsten möglich sein. Aber Wasser brauchen Sie für so viel. Natürlich in erster Linie zum Trinken. Sie benötigen es aber auch zum Kochen. Wenn die Krise länger dauert, rückt die Hygiene immer mehr in den Vordergrund. Auch hier wird Wasser benötigt. Das gut ist, in Deutschland gibt es viel Wasser, allerdings ist das meiste nicht einfach so zu trinken, vor allem wenn man es nicht gewohnt ist.

Abkochen ist da nur die zweitbeste Alternative, weil viele Keime vom Abkochen völlig unbeeindruckt bleiben. Zu Ihrer Krisenvorsorge sollte also nicht nur Wasser gehören, sondern auch etwas mit dem Sie Wasser aufbereiten können. Es gibt im Fachhandel verschiedene gute Filtersysteme. Sie sollten wenigstens Wasserentkeimungstabletten haben. Dann benötigen Sie natürlich noch ein Gefäß, in dem Sie Wasser vom nächsten Fluss holen können. Denken Sie daran, dass Ihr Wasser möglichst sauber sein muss, am Besten Sie filtern Wasser aus der Natur zuerst einmal, so entfernen Sie alle Partikel, die sich im Wasser befinden. Mit entsprechenden Tabletten können Sie Wasser, dass Trinkwasserqualität hat länger haltbar machen.

Auch UV-Licht tötet Keime und macht Wasser länger haltbar. Es kann sinnvoll sein Brunnenbohrsets zur Hand zu haben. Ist der Boden nicht felsig, können Sie so im Notfall und mit ein bisschen Glück Wasser gewinnen. Es gibt faltbare Behälter für Wasser. Diese nehmen nicht viel Platz weg, sind aber schnell zu Hand und mit Wasser befüllt. Dies ist auch dann interessant, wenn der Wasserausfall vorher angekündigt wurde.

Wasserfilter

3. Wo bekommt man Wärme her?

Krisenvorsorge WärmeIm Sommer ist es ein eher kleines Problem, das in der kalten Jahreszeit massiv wächst. Gibt es keinen Strom, fällt auch die Heizung aus. Da ist derjenige glücklich, der einen Kaminofen sein eigen nennt und einen entsprechenden Vorrat an Holz hat. Ansonsten helfen Petroleum- oder Gasöfen. Wobei Petroleum besser eingelagert werden kann, als Gasflaschen.

Kerzen sind eine gute Wärmequelle. Es gibt Möglichkeiten Ihre Wärme noch besser auszunutzen, mit sogenannten Teelichtheizungen. Selbstverständlich sollte warme Kleidung vorhanden sein. Wärmeflaschen sind immer gut, wenn es kalt ist. Decken sollten in ausreichender Zahl vorhanden sein. Für jede Person sollte mindestens eine Isomatte vorhanden sein. Hier noch ein anderer wichtiger Aspekt. Haben Sie ein Wasserbett? Im Normalfall eine tolle Sache, ohne Strom können Sie darin allerdings nicht schlafen. Hilfreich kann eine Feuerstelle sein. Damit können Sie draußen ein Feuer machen. Das gibt Wärme und kann gleichzeitig zur Zubereitung von Speisen genutzt werden.

Einen schwarzen Beutel können Sie bei Sonnenschein dazu nutzen, dass das Wasser im inneren des Beutels warm wird. So ist das Duschen angenehm. Ausreichend Wärme ist extrem wichtig, denn nichts zerrt so sehr, als wenn Sie andauernd frieren. Außerdem ist Wärme wichtig, wenn es nass ist. Ansonsten haben Sie keine Möglichkeit etwas zu trocknen.

Wärme



4. Welche wichtigen Dokumente brauchen Sie?

Krisenvorsorge DokumenteAlle wichtigen Unterlagen sollten in einer Mappe zusammen sein und immer griffbereit sein. Müssen Sie beispielsweise bei einem Brand die Wohnung verlassen, muss ein Griff reichen. Ideal wäre eine ganze Notfalltasche, mit der Sie aus der Wohnung flüchten können. Alle wichtigen Ausweise sollten enthalten sein, dazu gehören der Staatsbürgerschaftsnachweis, die Identitätskarte Personalausweis, der Reisepass, Betriebsausweise oder die Aufenthaltsgenehmigung. Dann gibt es Unterlagen, die im Zusammenhang mit der Familie stehen, die Geburtsurkunde, die Heiratsurkunde, das Familienstammbuch (Ahnenpass) und das Testament.

Wichtige Zeugnisse von der Ausbildung, von Weiterbildungen und Spezialausbildungen. Alle Unterlagen die Ihre Vermögensverhältnisse betreffen. Hier wären Grundbesitz, Girokonten, Sparkonten, Bausparverträge, Geldanlagen, Kredite oder Verbindlichkeiten, auch private Verbindlichkeiten. Dazu gehören ebenfalls alle Bankunterlagen, Kreditverträge, Sparbuchnummern und Schließfachnummern. Alle Versicherungsunterlagen: Krankenversicherung, Lebensversicherung, Unfallversicherung, private Haftpflichtversicherung, Feuerversicherung, Kfz-Versicherung, Gebäudeversicherung, Sterbegeldversicherung und alle anderen Versicherungen.

Die aktuellen Steuerbescheide und alles rund um die Gesundheit, wie Versichertenkarte und deren Nummer, Blutgruppe, der Impfpass, Allergieausweis, Mutterpass, Medikamentenliste und wichtige medizinische Untersuchungsergebnisse. Und alle anderen wichtigen Unterlagen, die Ihnen einfallen. Dazu gehören auch wichtige Adressen von Verwandten und Bekannten. Wichtige Zugangsdaten für Ihr virtuelles Leben sollten Sie hier auch vermerken. Von diesen Sachen sollte zumindest eine Kopie geben.

Dokumente

5. Krisenvorsorge für Kinder und Babys

Krisenvorsorge Kinder und BabysGehen wir erst einmal davon aus, Sie bringen alles zu Hause unter und haben ein wenig Platz. Da können Sie ein wenig großzügiger planen. Wenn es hart auf hart kommt, benötigt ein Baby keine Gläschen, sondern kann mit dem gleichen ernährt werden, was die Erwachsenen auch kriegen, nur weniger gewürzt und sehr gut zerkleinert, im Zweifel von der Mutter vorgekaut. Bis es soweit ist, gibt es mehr, denn weglassen können Sie immer.

Bevorraten Sie auch Kleidung. Kinder wachsen schnell. Wenn Sie mögen ein paar Gläser. Wichtiger sind lange haltbare Sachen, so wie Pulver aus denen sich Brei und Ähnliches herstellen lässt. Wer ein Kind hat, wird das kennen. Kinder werden am schwierigsten mit einer extrem Situation klar kommen, von da her ist es gut ihnen falls möglich ein bisschen Luxus zu gönnen. Packen Sie ein paar Spiele in den Vorrat, Karten, ein Kniffel oder ein, zwei kleine Spiele für unterwegs können bei der Laune der Kinder wahre Wunder wirken. Solange sie Platz haben können Sie Pampers und alle gleichen Produkte anderer Hersteller einlagern, hier müssen sie allerdings auch auf die Größe achten und mit einbeziehen, dass Ihr Kind wächst. Besser sind da Stoffwindeln.

Die können Sie auswaschen und immer wieder verwenden. Dazu eine Gummihose, die über die Stoffwindel gezogen wird. Dann benötigen Sie alle anderen Hygieneartikel Ihres Babys oder Kleinkindes, wie Puder, Feuchttücher, Cremen, wie Wund-, Feuchtigkeits- oder Sonnencreme usw. Sehr wichtig sind alle Medikamente für die Kinder, gegen Fieber, gegen Durchfall oder gegen Schmerzen. So überstehen Sie dann mit Ihrem Nachwuchs jede Krise.

Milchpulver

6. Sicher durch die Krise

Krisenvorsorge SicherheitHier sind die Meinungen der Fachleute und der erfahrenen Prepper sehr unterschiedlich. Die eine Meinung hält eine Gemeinschaft für besser. Sie sagt, Sie sollten Netzwerke knüpfen mit Gleichgesinnten. Dann haben Sie im Ernstfall einige Leute die Zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen. Die andere Meinung sieht es genau umgekehrt. Sie sagt, wer weiß wie sich die Menschen in der Krise ändern.

Geht es ums Überleben, so ist sich jeder selbst der Nächste. Weiß aber keiner, dass bei Ihnen Vorräte vorhanden sind, sind Sie erst einmal sicher und versorgt. Einige Personen aus der Prepperszene warnen sogar davor, dass die Regierung den Vorrat holt, wenn er bekannt ist, um den Vorrat zu verteilen oder die Truppen damit zu unterstützen. Grundsätzlich ist der Ideenaustausch nicht schlecht, wie weit Sie sich öffnen und mitmachen oder nur zuhören und lernen ist Ihre persönliche Entscheidung. Auf jeden Fall sollten Sie ein oder zweimal im Jahr einen Übungstag machen, damit alle Geräte wie Gaskocher einmal ausprobiert wurden und Sie mögliche Fehler in Ihren Überlegungen erkennen.

Außerdem sind mit Übung ein weniger ruhiger im Ernstfall, weil Sie alles bereits x-Mal geprobt haben. Dann sollten Sie auf jeden Fall Ihre Wohnung sichern, das heißt beispielsweise die Rolladen gegen unbefugtes hochschieben sichern, an rückseitigen Fenstern sollten Gitter, vielleicht sogar an alle Fenster im Erdgeschoss. Lichtschächte sollten gesichert sein und die Schlösser und Schließanlagen sollten aktuell sein. Unauffällig angebrachte Kameras verraten den Personen drinnen, was draußen vor sich geht. Eine Kameraüberwachung ist auch außerhalb einer Krise nie verkehrt. Bauen Sie Ihre Vorsorge so auf, dass Sie ein Verlassen der Wohnung planen, sollte Ihr Auto oder Fahrzeug immer vollgetankt sein. Während einer Krise wollen alle tanken und ohne Strom geht es nicht. Genauso wichtig ist eine gewisse Menge Bargeld im Haus. Was nutzt es, wenn Sie noch eine Einkaufsmöglichkeit finden, aber kein Bargeld haben. Kreditkarten funktionieren dann genauso wenig wie Bankomaten.

Sicherheit



7. Selbstschutz gehört zur Sicherheit in der Krise

Krisenvorsorge SelbstschutzBeginnen wir mit der mentalen Seite. Stellen Sie sich auf eine Krise ein und finden Sie sich damit ab, das Sie auf die Bedrohung selber keinen Einfluss nehmen können. Versuchen Sie körperlich fit zu bleiben oder zu werden. Bauen Sie Übergewicht ab, treiben Sie regelmäßig Sport, machen Sie Boxtraining und beginnen Sie einen Selbstverteidigungskurs.

Diese Maßnahmen helfen Ihnen auch, ohne Krise besser durch den Alltag zu kommen, denn Sie werden sich besser und sicherer fühlen. Waffen sind in einer Krise leider wichtig. Nicht zur Selbstverteidigung, auch zur Jagd. Hier kommt auch wieder der eben bereits erwähnte Selbstverteidigungskurs ins Gespräch. Neben einer Kampftechnik lernen Sie hier noch etwas Entscheidendes.

Wie es ist jemanden zu schlagen. Im Ernstfall dürfen Sie keine Angst haben, oder sich um das Wohlergehen Ihres Gegners sorgen. Es zählt nur, dass Sie sich verteidigen und dabei besser sind als Ihr Gegner. Es gibt einige erlaubte Mittel zur Selbstverteidigung. Da wären Pfeffersprays und Pfefferpistolen, der Selbstverteidigungsregenschirm, ein Elektroschockgerät und ein gutes Messer im erlaubten Rahmen, sowie eine Armbrust. Eine Armbrust nützt Ihnen nur etwas, wenn Sie regelmäßig damit üben. Mit all diesen Dingen sind Sie gut gerüstet und brauchen Sie weder im Alltag noch in einer Krise zu sorgen.

Selbstschutz

8. Medikamente, besonders wichtig in der Krise

Krisenvorsorge MedikamenteNatürlich sollten Sie die Medikamente, die Sie immer benötigen, für drei bis sechs Monate vorrätig haben. Aber was benötigen Sie ansonsten?

Jeder Haushalt sollte über eine Hausapotheke verfügen. Wie genau der Inhalt aussieht, hängt einwenig von den Familienmitgliedern oder Bewohnern ab. Gibt es Kinder oder alte Menschen? Zum Inhalt der Hausapotheke: Schmerzmittel, sind Kinder im Haus, darauf achten, dass die Schmerzmittel oder ein Teil davon zum Alter passen. Paremed oder Novalgin Tropfen sind Schmerzmittel. Medikamente gegen husten, wie Hustensaft, Schleimlöser oder Hustenstiller.

Gel oder Creme gegen Zerrungen und Prellungen, wie Traumeel Salbe oder homöopathisch Arnika Essenz. Erkältungsmittel, wie der fiebersenkende, entzündungshemmende und schmerzlindernde Proxen Saft oder Strepsils gegen Halsschmerzen. Auf der homöopathischen Seite gibt es Infludo gegen Infekte, Infludoron Globoli bei Infekten und Emsa Pastillen gegen Halsschmerzen.

Fiebersenkende Mittel, dem Alter der Bewohner entsprechend, wie Atropa Belladonna D12 Globoli gegen Fieber. Sehr wichtig sind Wunddesinfektionsmittel und Mittel zur Hautdesinfektion und Heilsalbe, wie Betaisodona, eine Salbe oder ein Spray bei Verletzungen, Canesten gegen Pilzerkrankungen, Aerius / Desloratadin 5mg bei allergischen Reaktionen, Flammazine bei Verbrennungen und Instektenstichen oder homöopathisch Weleda Wundsalbe für Wunden und Combutoron Gel bei Verbrennungen und Insektenstiche. Medikamente gegen Magen- und Darmprobleme, wie Sodbrennen, Durchfall oder Verstopfung.

Da gäbe es Enterobene 2mg gegen Durchfall oder Carbomedicialis ein homöopathisches Mittel gegen Durchfall. Dazu passen dann Kohletabletten und etwas gegen Übelkeit, wie Metogastron gegen Übelkeit. Ein kühlendes und juckreizmilderndes Mittel bei Sonnenbrand und Insektenstichen. Natürlich ein Insektenabwehrmittel.

Dann gehört Verbandszeug in die Hausapotheke. Das betrifft Heftpflaster, sterile Kompressen und Mullbinden, ein Dreieckstuch, Verbandsklammern und Sicherheitsnadeln zum Fixieren der Verbände, eine Verbandsschere. Des Weiteren gehören Sprühpflaster, eine Pinzette, ein Fieberthermometer, möglichst ohne Batterie, Kühlkompressen und Kühlpads, Einmalhandschuhe und etwas zum Entfernen der Zecken.

Im Rahmen der Krisenvorsorge sollten noch Tabletten zur Wasserdesinfektion und Wasseraufbereitung, Vitaminpräparate, Entwurmungsmittel, Elektrolyte zum Ausgleich bei Flüssigkeitsverlust und Baldrian als Tropfen oder Dragees. Der niederösterreichische Zivilschutzverband empfiehlt zusätzlich Kaliumjodtabletten, Kamillentropfen, 70%-igen Alkohol, Wasserstoffperoxyd 3%, Wundbenzin und Tabletten gegen Halsschmerzen.

Weitere interessante Medikamente: Octenisept zur Desinfektion, als Antibiotika eignet sich Amoxiplus 1g nicht bei Penicilinallergie, Clarithromycin 500mg bei Penicilin Allergie und Ceclor 375 mg für Kinder. Refobacin und Euphrasia Augentrost als Augentropfen. Lansoprazol für den Magenschutz und Cardiodoron Tropfen für den Kreislauf und den Blutdruck. Auch die Natur gibt uns viele natürliche Antibiotika.

Erste Hilfe

9. Kommunikation ist wichtig

KomunikationWenn eine Krise alles aus dem Gleichgewicht bringt, dann ist es wichtig zu wissen, was passiert ist und wie alles weiter gehen soll. Es macht einen großen Unterschied, ob Sie bei einem großen Stromausfall wissen, dass der Fehler gefunden ist und alles in ein paar Stunden weiterläuft oder ob noch keiner weiß was passiert ist und alles noch länger dauern kann. Deshalb ist es wichtig ein Batteriebetriebenes oder ein Kurbelradio zu haben. Ein Weltempfänger kann sogar die Reichweite des Empfangs erhöhen. Für die eigene Kommunikation sollten Sie für jedes Familienmitglied dass das Haus verlässt ein Funkgerät bereitstellen welches dafür sorgt dass die Kommunikation mit Ihnen sicherstellt.

Komunikation

10. Fazit:

Vorsorge für die Krise gibt Selbstsicherheit. Es gibt Ihnen das Gefühl alles schaffen zu können. Viele Punkte sind dabei, die Ihnen im Alltag ebenfalls helfen. Krisenvorsorge ist auch eine Hilfe, wenn das Gels mal knapp ist. Sie brauchen nichts einkaufen, weil Sie alles zu Hause haben.

 


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